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Bericht in der Grafischen Palette 03/2011: Printdata und Viva präsentieren »Distributed Publishing«
Posted 7. Juli 2011 - 11:26
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Preiswerte Vereinfachung der Prozesse
Jeder, der im Gestaltungs-Prozess eingebunden ist, kennt folgende Situationen: Der Kunde wünscht Änderungen von Text und Bildern in seinem Druckerzeugnis, die zu nachträglichen Satzarbeiten führen und nur schlecht bezahlt werden. Oder er liefert fehlerhafte Druckdaten an, die aufwändig korrigiert werden müssen. Häufig hat der Kunde kein Verständnis für die so entstandenen Mehrkosten.
Distributed Publishing
Hersteller und Dienstleister setzen darum verstärkt auf Internetoder serverbasierte Anwendungen, um die Kommunikation zwischen Unternehmen, Mitarbeitern und Endkunden zu vereinfachen. Allerdings eignen sich solche Anwendungen aufgrund der Kosten meist nur für größere Unternehmen. Ein Hemmschuh sind auch die aufwendigen Vorlagen (Templates), die dafür sorgen sollen, dass Anwendern nur bestimmte Optionen zur Verfügung stehen oder die Objekte nach definierten Regeln platziert werden sollen. Diese Vorlagen lohnen sich aufgrund des hohen Initialaufwands erst bei häufiger Verwendung.
Printdata und das Koblenzer Unternehmen Viva, selbst Anbieter serverbasierter Publishing-Systeme, haben nun einen neuen und kostengünstigen Ansatz entwickelt, der die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Agenturen, Dienstleistern, Druckereien, Redakteuren, Kunden und Mitarbeitern vereinfachen und verbessern kann.
Arbeiten mit Zugriffsrechten
Basierend auf dem Layoutprogramm VivaDesigner 7 können Dienstleister mit dem Zusatzmodul »Distributed Publishing« Zugriffsrechte definieren, die die Bearbeitung eines speziellen Dokuments auf Benutzerebene einschränkt. So lassen sich beibeispielsweise Dokumente erstellen, die anderen Benutzern nur die Möglichkeit bieten, Texte einzugeben oder Bilder zu verschieben. Farben oder Stilvorlagen sind für diese User zwar verwendbar, können aber nicht bearbeitet werden. Die mehr als 20 Sicherheitseinstellungen für Zugriffsrechte werden durch ein Passwort geschützt, das nur der Ersteller des Dokuments kennt. Darüber hinaus können einzelne Ebenen oder Aliasseiten (Musterseiten) mit Passwörtern vor unberechtigtem Zugriff oder Änderung geschützt werden.
Kosteneffizient und mehrsprachig
Viva löst aber noch ein anderes Problem: Zwar benötigt der Anwender auf seinem Rechner das Programm »Viva-Designer« als »Offline-Gestaltungsprogramm«, jedoch sind neben den kostenpflichtigen auch kostenlose Versionen der Layoutsoftware erhältlich, die eine Bearbeitung im Sinne des Dienstleisters ermöglichen – ähnlich wie beim Acrobat Reader oder bei Fotobuch-Applikationen.
Ein weiterer Vorteil:
Das Programm ist in 20 Sprachen verfügbar. Ändert man die Sprache, werden auch alle Standardfarben und Stilvorlagen übersetzt, sofern die Richtlinien zur Vergabe der Namen eingehalten wurden. Die erstellten Vorlagen sind dann automatisch weltweit einsetzbar.
InDesign-Dokumente integrieren
Damit Dienstleister bestehende Dokumente nicht neu aufbauen müssen, können InDesign-Dokumente im IDML-Format ab Version 6 (CS4) importiert und nachbearbeitet werden. Zudem lassen sich vom Kunden erstellte Dokumente wieder in InDesign importieren. Diesem ständigen Austausch sind aber auch Grenzen gesetzt, da etwa InDesign und VivaDesigner verschiedene Silbentrennungsmodule einsetzen.
Zentrale Dokumentenverwaltung
Getreu dem Motto »Offline erzeugen, online verwalten«, lässt sich das Viva-Konzept auch in Web-to- Print-Umgebungen integrieren. So kann der Kunde Dokumente direkt in der Datenbank des Dienstleisters öffnen und speichern, ohne eine lokale Kopie erzeugen zu müssen. So lassen sich Dokumente zentral verwalten und optional beliebigen Personengruppen zur Verfügung stellen. Sie können zudem von jedem Ort der Welt aufgerufen werden. Um die Sicherheit und die Performance zu erhöhen, lassen sich auch eigene »Clouds« oder »Intranets« nutzen.
Das »Distributed Publishing«- Modul ist je nach Unternehmensgröße ab 840 Euro Jahresgebühr erhältlich. Im Preis sind alle Updates enthalten.


















